Projekt in Brasilien, Bara & Caiaponia

Ana ist 8 Jahre alt. Jeden Abend hofft sie auf eine
Sternschnuppe. Denn dann, weiß Ana, darf sie
sich etwas wünschen:„Ich möchte Lesen und Schreiben
lernen!“ Doch Anas Wunsch bleibt unerfüllt.
Schmerzhafter Durchfall und Bauchkrämpfe
plagen das kleine Mädchen: Seit Beginn der
Trockenzeit stammt ihr Trinkwasser aus Pfützen!

Bakterien haben das kostbare Nass verunreinigt.
Mit jedem Tag steigen die Verschmutzung
und damit die lebensbedrohende Situation.
Anas einzige Chance auf ein gesundes Leben
ist sauberes Wasser!

Mit einem einfachen Brunnen könnte es aus den
tiefen Quellen unter dem Sand gefördert werden.

Obmann Josef Fink im Gespräch mit Dorfbewohnern

Der „Verein für Quellen und Hilfsprojekte

"Begonnen haben wir bei den landlosen Bauern in Caiaponia, im Bundesstaat Goias mit dem Versuch
-zuerst noch mit einem Handgestänge, später schon mit elektrischem Antrieb für Bohrgerät, Wasserpumpe und Kompressor- Brunnen zu errichten. Waren dort die Brunnen mit 15 -20 Meter auch schon ergiebig genug, mussten wir im Trockengebiet des Nordostens oft auch viel tiefer bohren, ca. 50- 100 Meter.
Anfangs war auch die Erkundungen der Wasserneubildungsrate sehr und notwendig, weil die Facendabesitzer durch den Bau der neuen Brunnen schon Sorge hatten, dass wir ihnen das Wasser verbrauchen, wenn wir rundherum Brunnen errichten. Durch die Messungen bei knapp 50 Brunnen konnten wir jedoch nicht nur gute Wasserqualität sondern auch eine ausreichende Grundwasserneubildungsrate nachweisen, die ausreichen würde um alle Armen mit Brunnenwasser zu versorgen.[…]

Aktueller Stand

Verflogen sind auch die Ängste der Facendabesitzer, denn sonst hätten manche von ihnen nicht zugstimmt, ihr Grundwasser an die Kleinbauern abzugeben.
Bisher sind 124 Brunnen gebohrt mit einer Ergiebigkeit von 600- 4000 Liter pro Stunde.
Dabei gibt es in Barra und Buritirama im Durchschnitt noch gleich viel Niederschlag wie in Niederösterreich also sollte da das Wasser für 4-5 Bewohner je Km2 reichen.
So haben wir mit unserer Billigbohrmethode nicht nur gezeigt, dass noch genug gutes Wasser im Untergrund schlummert, sondern es wandelt sich auch zunehmend die Ablehnung in Zustimmung." berichtet Josef Fink.

"[...]Die sengende Hitze flimmert über dem verdorrten Gras.
Staub bedeckt ein verhungertes Rind.
Mund und Lippen fühlen sich trocken und klebrig an.
Geregnet hat es schon lange nicht mehr[...]"

Durst und Wassermangel – diese quälenden Begleiter sind Alltag für zahlreiche Menschen in den Trockengebieten Brasiliens.
Die Trockenperiode dauert hier 8 Monate – doch mit dem Wasser schwindet die Lebensgrundlage!
Seit 2005 unterstützt der steirische „Verein für Quellen und Hilfsprojekte“ die armen Gemeinden in Brasilien mit dem Bau von einfachen Brunnen mit Handpumpen.
Obmann Josef Fink hat sich verzweifelt an uns gewandt: Die Ressourcen sind erschöpft! Es fehlt dringend Geld für neues Baumaterial und um alte Anlagen zu reparieren.

Das verunreinigte Wasser verursacht vor allem bei Kindern schwere Durchfallerkrankungen und Augenentzündungen

Pater Frei Lacerta, Franziskaner-Ordensbruder aus Barra

Pater Frei Lacerta organisiert, plant und begleitet in Brasilien den Bau jedes einzelnen Brunnens vor Ort.

  • Die kleine Ana z.B. hat zum Trinken nur Wasser aus Pfützen!
  • Stetiger Durchfall schwächt das Mädchen.
  • Ärztliche Hilfe kann sich ihre Familie nicht leisten.

Der „Verein für Quellen und Hilfsprojekte“ baut mit Handpumpen betriebene Brunnen.
Dank einer speziellen Bohrweise ist ein Brunnen schon mit € 200,– finanzierbar.
Vor Ort wird das Projekt von Pater Frei Lacerta und Brunnenbauer Luis Sikorra betreut.
Ein Brunnen ist mehreren Familien zugänglich und sichert deren Lebensgrundlage.
Jeder neue Brunnenbesitzer verpflichtet sich, Wassermelonen anzubauen und
als Unterstützung an noch ärmere Familien zu verschenken.
So hilft jeder Brunnen auf vielfältigste Weise den Menschen einer Gemeinde!

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Trinkwasser

Ohne Wasser kein Leben!
Weltweit haben Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser.
Mit diesem Projekt schenken wir mit Hilfe Ihrer Spenden Wasser!

Ernährung

Ohne Essen wird jedes Lebewesen in kürzester Zeit verhungern.
Viele Menschen auf der Welt haben nicht genug zu Essen.
Mit diesem Projekt schenken wir mit Hilfe Ihrer Spenden Nahrung!

medizinische Versorgung

Dreckiges Wasser ist der Auslöser (!) für sehr viele Krankheiten.
Die Folgen (!) sind z.B. Cholera, Bilharziose oder Augen-, Lungen-, und Durchfallerkrankungen ( Diarrhö ).
Mit diesem Projekt schenken wir mit Hilfe Ihrer Spenden Gesundheit!


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PROJEKT DES MONATS !

Projekt des Monats: Kambodscha – Koh Kong

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Fakt der Woche….
Die ca. 7 Milliarden Euro um 2,6 Milliarden Menschen einen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verschaffen, sind weniger, als Europäer imJahr für Parfums ausgeben