Projekt in Kambodscha, Battambang

Ein Erwachsener kann höchstens 4 Tage ohne Flüssigkeit leben, dann wird es lebensbedrohlich.
Bei Kindern ist es bereits nach 2 Tagen kritisch!
Wasser ist in der ländlichen Region im Norden Kambodschas bekanntlich ein großes Problem.
Vor allem in Banan, einem Bezirk in der Region Battambang, gibt es nicht genügend sauberes Trinkwasser.
Noch immer ist die häufigste Todesursache bei Kindern dort Durchfallerkrankung aufgrund verschmutzten Wassers.
Aber was tun, wenn der Durst so groß und weit und breit kein sauberes Wasser in Sicht ist?

Die Menschen in Banan leiden unter Durchfall, weil sie bakterienverseuchtes Wasser trinken.
Viele Kinder sterben sogar an der chronischen Erkrankung!
Dabei kann den BewohnerInnen in Banan geholfen werden. Wenige Euro können Großes bewirken.
Vor allem aber eines: sauberes Trinkwasser!
Genau dort versuchen wir bei unseren Wasserprojekten anzusetzen.

Gemeinsamkeit erfordert Gemeinsames. Ein zentraler Tiefbrunnen spendet Trink- und Brauchwasser.Ein solcher Brunnen ist nebenbei auch Treffpunkt für den Austausch von Informationen.

Roland Debschütz 1. Vorsitzender kleine Hilfsaktion e.V.

Kleine Hilfsaktion e.V.
Die Provinzregierung von Battambang hat die Kleine Hilfsaktion e.V, aufgrund ihrer vertrauenswürdigen und effektiven Arbeit, ein Stück Land in der Nähe von Banan zur Verfügung gestellt. Dieser Vertrauensbeweis und diese Zusammenarbeit der Provinzregierung mit ihnen sind in einem Land wie Kambodscha natürlich unbezahlbar. Sie genießen inzwischen ein hohes Ansehen und bekommen fast jegliche Genehmigung und Unterstützung von Seiten der Legis- und Executive dort.

Bei diesem Projekt arbeitet unsere Partnerorganisation „kleine Hilfsaktion e.V.“ vor Ort in Battambang.
Dabei Konzentrieren sie sich auf drei Arten der Lösung dieses Trinkwasserproblems:

Tiefbrunnen

Bei einer größeren Konzentration von betroffenen Familien macht ein Tiefbrunnen viel Sinn. Er ist in den meisten Regionen maximal 20 Meter tief und birgt Erstellungskosten dort von maximal $ 2.000,- . Zur Zeit bedienen wir uns hier meist örtlicher Kleinunternehmer, die über das nötige Know How und die Ausrüstung verfügen. Die bisherigen gebohrten Brunnen wurden ohne Nachberechnung und zu unserer vollsten Zufriedenheit erstellt und arbeiten bisher ( bis zu 4 Jahre ) anstandslos.

Shallow-Wells

Wenn das Grundwasser nicht so tief gelegen ist und die Zahl der betroffenen Familien relativ klein ist, scheuen wir die dann doch relativ hohen Kosten des gebohrten Brunnens. Anstatt dann den Familien den oft zu langen Weg durch die Hitze zu ersparen, entscheiden wir uns in solchen Fällen auch gerne zu sog. Shallow-wells. Sie werden gegraben und durch zugekaufte Betonringe seitlich gefasst. Natürlich bedingt der Betrieb eines solchen Brunnens auch eine kleine Schulung des Handlings, da auf keinen Fall ein Tier oder sonstige Verunreinigungen hineinfallen dürfen. Die Vorteile dieser Brunnenart sind natürlich die sehr geringen Erstellungskosten von maximal $ 400,- und die Option, dass die Dorfbewohner die Grabungsarbeiten selber durchführen können und so das Geld für diese Arbeit in den betroffenen Dörfern bleibt. Auch wenn wir die Bewohner in den Enstehungsprozess so nah wie möglich einbinden, ist die Wertigkeit eines Brunnens, der von der Community selber erstellt wurde für das zusammengehörigkeitsgefühl besser, als ein Tiefbrunnen, der von einer externen Firma gebohrt und von "Fremden" bezahlt wird.

private Trinkwassersyteme

Auch, wenn wir einen Brunnen für das Dorf errichtet haben, versuchen wir doch weiterhin, möglichst viele Familien mit einem eigenen Trinkwassersystem auszustatten. Dieses macht die Familie unabhängig und erspart Wege besonders für Alte und Kranke. Dieses System umfasst ein Blechdach mit Regenrinne, einen lichtdichten 4000 Liter Wasserbehälter aus Beton und einen Bio-Sand-Filter ebenfalls aus Beton. Es handelt sich dabei um Patente, die nur von NGO´s hergestellt werden dürfen. Ein solches System versorgt eine 7-köpfige Familie über die gesamte Trockenzeit mit ausreichend Trinkwasser. Das Nutzwaser für den Garten zur Selbstversorgung aber muss zusätzlich durch den Brunnen gestellt werden. Der Bio-Sand-Filter ist simpel und nach einer Schulung durch uns einfach anzusetzen und zu pflegen. Er filtert 98% der Verunreinigungen aus dem Wasser und wir verlangen unbedingt, auch das Brunnenwasser vorher damit zu filtern, da manchmal auch die Behältnisse verunreinigt sind. Die Gesamtkosten eines solchen privaten Trinkwassersystems belaufen sich inkl. Transport, Aufstellung, Schulung und Erstbefüllung mit Trinkwasser auf (dachabhängig) auf maximal $ 350,- .

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Trinkwasser

Ohne Wasser kein Leben!
Weltweit haben Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser.
Mit diesem Projekt schenken wir mit Hilfe Ihrer Spenden Wasser!

Ernährung

Ohne Essen wird jedes Lebewesen in kürzester Zeit verhungern.
Viele Menschen auf der Welt haben nicht genug zu Essen.
Mit diesem Projekt schenken wir mit Hilfe Ihrer Spenden Nahrung!

Hygiene

Sanitäranlagen sind wichtig und Hände waschen vor dem Essen oder nach der Benutzung der Toilette senkt die Sterberate um fast 35%. Aber auch nur wenn man es weiß.
Mit diesem Projekt schenken sie mit Hilfe Ihrer Spenden Sanitäranlagen!


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Projekt des Monats: Kambodscha – Koh Kong

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Fakt der Woche….
Die ca. 7 Milliarden Euro um 2,6 Milliarden Menschen einen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verschaffen, sind weniger, als Europäer imJahr für Parfums ausgeben