Projekt in Kenia, Laikipia

„Die 10-jährige Dhakyia lauscht gebannt, während sie in ihrer Hütte auf einer zerschlissenen Pritsche liegt.
Sie hört Kinderlachen, ein Ball springt über den Boden. Zu gern würde sie jetzt dabei sein, beim fröhlichen Spiel mit Freunden in der warmen Abendsonne von Kenia.
Doch sie kann nicht mitspielen. Dhakyia hat „Trachom“.
Trachom ist eine schwere Augenerkrankung die unheimliche Schmerzen verursacht.
Der Mensch blinzelt pro Minute rund 10 bis 15mal.
Die 10-jährige Dhakiya aus Laikipia weiß jedes Aufschlagen ihrer dunklen Augen, jedes Blinzeln bedeutet Höllenqualen und furchtbare Schmerzen.
Aber wie es so unendlich kratz und juckt! Sie versucht den Reflex zu unterdrücken. Nicht blinzeln! Tränen.
Jeder Wimpernschlag ist eine Qual.
Doch niemand im Dorf kann ihr helfen."

  • Laikipia Nord und Zentral Samburu liegen im nördlichen Teil der Rift Valley Provinz in Kenia. Diese beiden Regionen liegen im halb- bzw- aridem Klima und sind die ärmsten Regionen des Gebietes. In dieser, von großer Trockenheit gekennzeichneten Gegend, die hauptsächlich von Nomaden besiedelt ist, herrscht Wasserknappheit.

Durch den fehlenden Zugang zu sauberem Trinkwasser und mangelnder Hygienemaßnahmen treten immer wieder epidemieartige Erkrankungen
auf, die durch verunreinigtes Trinkwasser verursacht sind.
Die Folge sind Durchfall- und Atemwegerkrankungen. Besonders häufig tritt das Trachom auf, hervorgerufen durch Chlamydia trachomatis, einen Keim, der eine Bindehautentzündung verursacht.

  • Trachom ist die häufigste Ursache für Erblindung in Afrika

Besonders Kinder sind davon stark betroffen, so liegt die Prävalenz für Trachom-Erkrankungen bei Kindern unter 10 Jahren bei 35%.
Die Ansteckung geschieht also meist im Kindesalter durch Kontakt mit Fliegen, mit Bakterien verseuchtes Wasser oder durch mangelnde Hygiene.
Daher kommt es beim täglichen Waschen mit verschmutztem Wasser immer wieder zur erneuten Infektion und immer wieder zu epidemieartigen Erkrankungen!
Die Folgen sind verheerend: Erkrankte Kinder leiden permanent an Schmerzen bis sie nach Jahren vollständig erblinden.
Zur Schule gehen, spielen und einfach Kind sein wird unmöglich. Ein Leben voller Armut und Schmerzen ist die tragische Zukunft.
Dabei kann diesen Kindern schon heute geholfen werden!
Die einfache Lösung heißt: sauberes Wasser!

Deshalb arbeitet unsere Partnerorganisation „AMREF- Flying Doctors“ in Laikipia/Samburu an diesem unheimlich wichtigem Wasserprojekt.
Bei diesem Projekt wird:

  • der Zugang zu sauberem Trinkwasser durch die dringend benötigten Brunnen verbessert
  • hygienische Wassertanks bereitgestellt
  • Latrinen für eine beständige Versorgung mit sauberem Wasser gebaut
  • über Hygieneprinzipien in Schulen und Gemeinden aufgeklärt
  • die bereits an einer Infektion leidenden Menschen mit Antibiotika oder Augenoperationen behandelt.
  • „leaky tins“ zum einfachen Säubern der Augen von Keimen aufgestellt
  • Wassersysteme installiert
ein Junge bekommt Antibiotika

Dieses Projekt ist ein WASH-Projekt (Der Dreiklang “WA-S-H” steht für Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene)
und verfolgt die PHASE-Strategie der WHO (Personal Hygiene and Sanitation Education).

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Trinkwasser

Ohne Wasser kein Leben!
Weltweit haben Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser.
Mit diesem Projekt schenken wir mit Hilfe Ihrer Spenden Wasser!

medizinische Versorgung

Dreckiges Wasser ist der Auslöser (!) für sehr viele Krankheiten.
Die Folgen (!) sind z.B. Cholera, Bilharziose oder Augen-, Lungen-, und Durchfallerkrankungen ( Diarrhö ).
Mit diesem Projekt schenken wir mit Hilfe Ihrer Spenden Gesundheit!

Hygiene

Sanitäranlagen sind wichtig und Hände waschen vor dem Essen oder nach der Benutzung der Toilette senkt die Sterberate um fast 35%. Aber auch nur wenn man es weiß.
Mit diesem Projekt schenken sie mit Hilfe Ihrer Spenden Hygieneschulungen!


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Projekt des Monats: Kambodscha – Koh Kong

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Fakt der Woche….
Die ca. 7 Milliarden Euro um 2,6 Milliarden Menschen einen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verschaffen, sind weniger, als Europäer imJahr für Parfums ausgeben