Projekt in Tansania, Loibersoit

Die kleine Issa, 5, blickt ihre Mama flehentlich an:
„Wann gibt es wieder Wasser?“
Mama Karima versucht,sie abzulenken: vom Durst, vom Hunger, vom verklebten Geschirr und dem Esel,
der draußen erbärmlich nach Wasser ruft.
Doch Issa fragt immer wieder, immer verzweifelter:
„Wann ist endlich Wassertag?“
Denn ihre Familie darf nur alle 3 Tage einen Kanister Wasser holen.

Heute aber nimmt Karima die kleine Issa an der Hand und geht mit ihr bis zu der Stelle, wo „Leben braucht Wasser“ schon eine Probebohrung durchgeführt hat. Hier fließt Wasser!
Allerdings ist es viel zu wenig, um die Menschen zu versorgen.
Aber es ist das sichtbare Zeichen eines Traums, einer Hoffnung:
Aus dieser Quelle wird ein Brunnen!

Der alte Brunnen mit Speichertank - Wasser für ca. 10.000 Menschen-Wasserkette- bei einem selbstgegrabenem Loch

Problem \alter Brunnen/

Hier leben über 10.000 Menschen, die aus einem 10 Jahre alten Brunnen Wasser für sich und ihr Vieh beziehen müssen.
Das Wasser aus diesem Brunnen ist für die Menschen und deren Tiere lebensnotwendig.
Derzeit wird das Wasser aus dem Brunnen mit Unterstützung eines
uraltem Stromaggregates in einen Wasserspeicher gepumpt, wofür nicht nur laufende,
sondern vor allem auch sehr hohe Kosten anfallen,
die für die dort lebende Bevölkerung nur schwer zu bewältigen sind.
In der Trockenzeit darf ein Haushalt (mind. 5 Personen) nur alle 3 Tage einen Kanister Wasser holen da nicht mehr Wasser zur Verfügung steht.
Die Leute kommen aus Dörfern im Umkreis von bis zu 50km zu diesem Brunnen da es sonst im Umkreis keinen weiteren Trinkwasserbrunnen gibt.

Problem \verschmutzte Wasserstellen/

Deshalb haben die Massai notgedrungen zusätzlich weitere Wassenstellen gegraben. Diese Wasserstellen sind unbefestigt, 25 bis 50 Meter tief und haben einen Durchmesser von über 2 Metern.
Um an das von hineingefallen Tieren und Biomasse verschmutztem Wasser zu gelangen, stehen 9 bis über 20 Menschen untereinander und jeder reicht dem nächsten einen Kübel weiter nach oben,
bis das Wasser an die Tränke gelangt. Das "reinere" Wasser wird in Kanister für die Menschen gefüllt und das schmutzigere Wasser wird in die Tränken für das Vieh geschüttet.
Aber auch dieses Wasser ist kein Trinkwasser
und reicht nur annähernd für die Bevölkerung und deren Tiere aus.

Seit den letzten Monaten sterben immer mehr Menschen und Tiere an dem verschmutzten Wasser. Seit der letzten Zählung wurden 36.936 Tiere wie Ziegen, Hühner, Schafe und Esel gezählt.
Die Menschen erkranken an Cholera, Augen- und Durchfallerkrankungen die auf Grund der fehlenden medizinischen Versorgung nicht behandelt werden können.
Es gibt in der ganzen Region kein einziges Krankenhaus.

Die Hoffnung liegt in der Kraft der Sonne!

Deshalb planen wir hier die Errichtung einer Solarpumpstation sowie weiterer Brunnen.
Denn Sonne gibt es genug!

  • durch die Installation einer Solarpumpstation die bisherigen Aufwendungen für das alte Agrregat komplett wegfallen
  • ausreichend Wasser aus den Brunnen gepumpt
  • die Menschen besser und konstanter mit Trinkwasser versorgt
  • die Möglichkeit das Wasser auch für Bewässerungen und den Anbau von Getreide zu nutzen
  • der erste Schritt für „Hilfe zur Selbsthilfe“!

Anfang des Jahres wurde zusammen mit der lokalen Brunnenbohrfirma „Maji Tech“ ein erfolgreicher Pumpversuch durchgeführt.
Beim Pumpversuch wurde die maximal förderbare Wassermenge von
60 Litern in der Minute ermittelt.
Der Brunnen mißt eine Tiefe von 120 Meter, mit einem Wasserstand von 16 Metern.
Die Freude und Dankbarkeit waren überwältigend!

Als nächsten Schritt muss eine Solarpumpstation angekauft, nach Tansania versandt und installiert werden.
Hier warten die Kinder auf das fließende Wasser – welches sie wohl zum ersten Mal in Ihrem Leben sehen werden und erleben dürfen…

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