Projekt in Simbabwe, Nkyai

Im afrikanischen Binnenstaat Simbabwe, in der Region Nkyai, kommt es immer wieder zu Dürren und Trockenperioden.
Oftmals müssen die BewohnnerInnen kilometerlange Wege zurücklegen, um an eine Wasserstelle zu kommen.
Mithilfe der „Welthungerhilfe“ wollen wir neue Brunnen bohren und sanieren, die den Menschen in Nkyai und insgesamt ca. 3300 Haushalten sauberes Wasser spendet.

Gerade in der warmen Jahreszeit gibt es für fast alle nur einen Wunsch: Abkühlung suchen.
Im Schwimmbad, nächstgelegenem See oder
im günstigsten Fall im eigenen Pool, entspannen wir uns im angenehmen, abkühlenden Wasser.
Dann ist die Hitze besser erträglich!

Mal abgesehen davon, dass zur gleichen Zeit in vielen Ländern der Welt 10-20°C mehr auf den Thermometer stehen;
haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viele Liter Wasser ein Schwimmbecken füllen?

  • Ein Pool in der Größe von 5 m Durchmesser und 1 m Tiefe beinhaltet durchschnittlich 20.000 Liter!

Das ist für Menschen in Entwicklungsländern genug Wasser, um 5 Jahre den Durst einer Familie zu stillen.
Während wir sogar im Wasser baden, schöpfen die Familien in Nkyai verunreinigtes Oberflächenwasser zur Nutzung als Trinkwasser, weil sie nichts anderes haben.

Davon bekommen die meisten von ihnen schlimme Durchfallkrankheiten, an denen viele qualvoll sterben.
Eine ganze Bauernfamilie verbraucht 20.000 Liter in 5 Jahren!
Eine Person in Österreich hingegen kommt knapp 6 Monate mit dieser Menge aus! Eine unvorstellbar geringe Zahl, die die Familien pro Tag zum Überleben brauchen.

  • Trotzdem gibt es nicht genügend Wasser! Vor allem Kinder leiden unter den schrecklichen Zuständen. Die geschwächten Körper der Kleinen haben am wenigsten Kraft, diese Hitze und den Durst zu überstehen und können die Bakterien nicht abwehren.

Die Lösung ist ein Brunnen der sauberes Wasser spendet.
Nur so können die Kinder gesund aufwachsen und haben eine Chance auf ein längeres Leben. Es wird höchste Zeit, etwas zu unternehmen!
Dieser Kreislauf wird jedoch bald durchbrochen sein, denn zusammen mit der „Welthungerhilfe“ und Ihrer Unterstützung wollen wir Brunnen bauen und vorhandene Wasserstellen reparieren, um die Familien mit ausreichend sauberem Wasser zu versorgen.

  • Diese sollen in unmittelbarer Nähe gebohrt werden, damit für alle Familien der Zugang leicht und sicher ist. Ein Brunnen lässt Krankheiten keine Chance! Der Bau des Brunnens schützt auch vor weiteren Krankheiten und ermöglicht zudem eine vernünftige und sichere Ernährung.

Ernährung sichern

Eine wichtige Rolle spielen Fortbildungen, in denen die Bauern lernen, ihr Saatgut vor Schädlingen zu schützen und vor allem ihre Böden besser zu nutzen.
Das geschieht ganz praktisch am Beispiel von Demonstrations- und Versuchsfeldern.
Gemeinsam erarbeiten die Bauern mit der Welthungerhilfe Wege, den Anbau zu optimieren.
Dank besserer Ernten werden die Familien von Nkayi den Hunger bald besiegt haben.
Sie müssen nicht mehr Tag für Tag bangen, ob alle satt werden, und die Mahlzeiten werden reichhaltiger sein.

Unabhängigkeit aufbauen

Wenn sie in einem weiteren Schritt sogar Überschüsse erzielen, hilft das später der gesamten von Nahrungsmittelmangel betroffenen Region.
Zudem bauen sich die Bauern eine unabhängige Existenzgrundlage auf. Sie verfügen über ein Einkommen, das für Bildung und Gesundheit reicht
- dafür, den Alltag lebenswerter zu gestalten.

Bauern breiten ihre Erdnussernte zum Trocknen auf einem Holzgestell aus. © Welthungerhilfe

Dieses Projekt ist ein WASH-Projekt (Der Dreiklang “WA-S-H” steht für Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene)
und verfolgt die PHASE-Strategie der WHO (Personal Hygiene and Sanitation Education).

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Trinkwasser

Ohne Wasser kein Leben!
Weltweit haben Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser.
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Ernährung

Ohne Essen wird jedes Lebewesen in kürzester Zeit verhungern.
Viele Menschen auf der Welt haben nicht genug zu Essen.
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Hygiene

Sanitäranlagen sind wichtig und Hände waschen vor dem Essen oder nach der Benutzung der Toilette senkt die Sterberate um fast 35%. Aber auch nur wenn man es weiß.
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Die ca. 7 Milliarden Euro um 2,6 Milliarden Menschen einen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verschaffen, sind weniger, als Europäer imJahr für Parfums ausgeben