Projekt in Burundi, Nyavyamo

5.000 Menschen in Nyavyamo, im Staat Burundi leben ohne sauberes Wasser!
Um überleben zu können, mussten die BewohnerInnen das verschmutzte Flusswasser trinken.
Eine schreckliche Situation: Ohne Wasser droht der Körper auszutrocknen. Aber auch das bakterienverseuchte Wasser macht die Menschen krank!
Doch was tun in dieser Notsituation? Um den quälenden Durst zu stillen, zwingen sich die BewohnerInnen das verunreinigte Wasser zu sich zu nehmen.
Die Folgen: Starker Wurmbefall, der vor allem bei Kindern ohne medizinische Versorgung zum Tod führt!

Nyavyamo liegt in der Gemeinde und der Provinz Bururi und in der Zone Muzengo und ist etwa 150 km von der Hauptstadt entfernt. In ihm leben Tutsi und Hutu.
Die Gemeinde besteht aus mehreren Dörfern. Zusammen beträgt die Bevölkerung ca. 8000 Menschen, die von landwirtschaftlicher Produktion für den Eigenverbrauch lebt.
Angebaut werden Mais, Süßkartoffeln, Bananen, Erbsen. Auch Kühe, Ziegen, Schafe und Geflügel werden für den Eigenverbrauch gehalten.

Jedoch existiert keine funktionierende Wasserversorgung, die bisherige Trinkwasserversorgung des Ortes hat nie funktioniert.
Die mit sauberem Trinkwasser zu versorgende Bevölkerung in Nyavyamo
wird auf ca. 5000 Menschen geschätzt.
Das heißt rund 60% der Menschen dort haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

  • Magen-Darmerkrankungen, Durchfall, Cholera und Wurmbefall machen den Menschen in Nyavyamo schwer zu schaffen.

Sie werden krank, weil sie das verschmutzte Wasser aus dem Fluss zum Kochen und Trinken nutzen.
Aber eine andere Möglichkeit, um den ewigen Durst zu entfliehen, gibt es nicht.
Immer wieder kommt es vor, dass Kinder an den Folgen der Erkrankungen sterben. Ihr kleiner Körper schafft es nicht, die Bakterien im verunreinigten Wasser, abzuwehren.
Es muss endlich sauberes Wasser her!

Wer führt das Projekt vor Ort durch?

Zur Planung und Durchführung der Projekte hat sich in dieser Gemeinde ein Komitee gebildet, das aus der Schulleitung, Elternvertretern, Kirchenvertretern und Mitgliedern des EDHES besteht. Die Schwerpunkte der Dorfentwicklung liegen darin, eine bessere Infrastruktur für Bildung und Gesundheit zu erlangen. Auch die Kirche und Lehrkräfte der Nyavyamo Grundschule tragen zur Dorfentwicklung bei. Sie unterstützen die Bevölkerung in allen sozialen Angelegenheiten, bieten Information z.B. zu Hygiene, HIV/ AIDS, usw. und helfen dabei, dass sich Kollektive und Kooperativen von Frauen und Männern bilden.

Unsere Partnerorganisation „Welthaus Bielefeld“ hat sich zum Ziel gesetzt, diesem Leid ein Ende zu setzen.
Sie wollen eine neue und dauerhaft funktionierende Wasserversorgung für den Ort einrichten.
Dieses Mal handelt sich um eine Rohrkonstruktion, die Wasser von zwei verschiedenen Quellen (14 km und 10 km entfernt)
in die Gemeinde leiten soll, wo es in einer Zisterne der Bevölkerung verfügbar wird.
Zielgruppe sind ca. 5000 Menschen.

Neben der Versorgung der BewohnerInnen mit sauberem Wasser soll auch :

  • die Krankenstation
  • das Alphabetisierungszentrum
  • die ortseigene Schule

mit ausreichend sauberem Wasser versorgt werden.
Der Wasserbedarf zum Kochen und Trinken, für Geschirr und Körperhygiene wird auf 50.000 Liter pro Tag geschätzt.

Das Wasser zum Wäsche waschen wird weiter im Fluss gewonnen.

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Trinkwasser

Ohne Wasser kein Leben!
Weltweit haben Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser.
Mit diesem Projekt schenken wir mit Hilfe Ihrer Spenden Wasser!

Schulbildung

Weniger Zeit für Wassersuche, heißt mehr Zeit für Bildung und Familie
Mit diesem Projekt schenken wir mit Hilfe Ihrer Spenden die Chance auf Zukunft!

medizinische Versorgung

Dreckiges Wasser ist der Auslöser (!) für sehr viele Krankheiten.
Die Folgen (!) sind z.B. Cholera, Bilharziose oder Augen-, Lungen-, und Durchfallerkrankungen ( Diarrhö ).
Mit diesem Projekt schenken wir mit Hilfe Ihrer Spenden Gesundheit!


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Projekt des Monats: Kambodscha – Koh Kong

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Aktuelle Spenden:

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Fakt der Woche….
Die ca. 7 Milliarden Euro um 2,6 Milliarden Menschen einen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verschaffen, sind weniger, als Europäer imJahr für Parfums ausgeben