Projekt in Burkina Faso, Saponé Marché

Matar ist zwölf Jahre alt. Matars Heimat ist Burkina Faso in Westafrika, ein kleines Dorf der Großgemeinde Saponé.
Seine Familie lebt von dem, was sie für sich selbst anbauen kann.
Doch immer wieder bleibt der Regen aus, vertrocknet die karge Ernte...
Der „Förderkreis Burkina Faso“ versucht, die bittere Armut zu lindern.
Der kleine Verein hat eine Schule gebaut, um 400 Kindern wie Matar Ausbildung und Zukunft zu ermöglichen.
So bekommen sie die Chance, später ein wenig Geld zu verdienen.
Doch der Schule fehlt der lebenswichtige Brunnen!
Darüber hinaus würde der geplante Brunnen rund 500 Gemeindebewohner mitversorgen.
Der Bau des Brunnens kostet ca. € 12.000,–, die nur mit Spenden bezahlt werden können.

Die Region Saponé

Unsere Partnergemeinde Saponé Marché ist eine traditionelle Dorfgemeinschaft von 6 Dörfern innerhalb der neuen Großgemeinde Saponé (37 Dörfer). In der ganzen Umgebung gibt es keine Infrastruktur bezüglich Verkehr, Wasser, Abwasser und Elektrizität.
In den 6 weit verstreuten Dörfern von Saponé Marché leben ca. 8000 Menschen, davon über 2000 schulpflichtigen Kindern von denen derzeit wiederum nur 1000 Kinder (<50%) die 6 Dorfschulen besuchen können, geschweige denn sauberes Trinkwasser haben.

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Wir könnten die Schüler mit einer warmen, nahrhaften Mahlzeit versorgen. Und einen Garten anlegen, wo die Kinder einfache
landwirtschaftliche Kenntnisse erhalten.
Sie lernen, auch mit geringsten Mitteln zu überleben

Willi Volkmann, Vorsitzender des Vereins Förderkreis Burkina Faso

Bald ist es soweit! Im Juli ist Matar 12 Jahre alt geworden.
Schon bald darf er gemeinsam mit 400 anderen Kindern aufs „Collège“, die neue Schule für die Großen.
Das ist die große Hoffnung seiner ganzen Familie: Matar wird einen Beruf lernen und Arbeit finden.
Dann müssen die kleinen Geschwister nicht mehr hungrig ins Bett, wenn die Ernte vertrocknet ist, weil kein Regen kam.
Denn Geld für zusätzliche Nahrung hat Matars Familie nicht.
Deshalb hofft Matar sehnlichst, dass es in der Schule bald einen Brunnen gibt!

"Dann bekomm ich dort zu essen und kann fleißig lernen. Und aus dem Schulgarten bring ich vielleicht einmal ein bisschen Maniok oder Hirse mit nach Hause – die ich selbst geerntet hab!“ freut sich Matar

Der Verein „Förderkreis Burkina Faso“ plant einen Brunnen mit mechanischer Handpumpe, Umgebungsmauer und Wasserüberlauftrog für die Tiere auf dem neuen Schulgelände.
Die Kosten betragen ca. € 12.000,–.
Damit wären neben der Schulküche, dem Garten sowie den sanitären Einrichtungen auch 500 angrenzende Gemeindebewohner mit sauberem Wasser versorgt.
Vor Ort wird das Projekt durch das Komitee von Saponé betreut.

Das Projekt: Damals - Heute

Im Januar bewilligte das Bundesministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit den beantragten Baukostenzuschuss in Höhe von 2/3 der veranschlagten Baukosten.
Die Bauarbeiten vor Ort begannen Anfang Februar. Die Dorfbevölkerung von Saponé engagierte sich mit enormem Einsatz. Zuerst wurde das Baugelände hergerichtet und ein Wasserbassin gemauert. Die Männer brachten den bereits seit September 2010 in den Dörfern gesammelten Sand zur Baustelle. Die Frauen schleppten in schweren Kanistern das Wasser von den umliegenden Brunnen herbei. Die Bewohner fertigten unter fachkundiger Anleitung 7000 Bausteine von Hand. Die Fundamente wurden betoniert und die Wände gemauert. Eisen, Bauholz, Dächer Türen wurden mit Lastwagen aus der Hauptstadt Ouagadougou gebracht. Außerdem wurde ein kleines Küchenhaus und die so wichtigen Latrinen in einiger Entfernung errichtet. Anfang Juli war das Werk vollbracht, das Collège war fertig.
Danach wurde noch eine große Reinigungsaktion durchgeführt. Für das Aufräumen der Baustelle waren die Männer zuständig und die Frauen für das Säubern des Gebäudes. Zum guten Schluss pflanzten die Bewohner noch 300 Mango-Orangen- und Zitronenbäume rund um die Schule. In ca. 500 Meter Entfernung wurde der durch Wasser für die Welt finanzierte Brunnen errichtet, welcher für die Schüler, Lehrer sowie auch für den geplanten Schulgarten im Schulgelände eine ausreichend genug sauberes Wasser gewährleistet.
Darüber hinaus plant der Förderkreis die Ausstattung des Collège mit Solarstrom, um einerseits den Lehrern in den Abendstunden die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts zu ermöglichen und andererseits künftig kostengünstig ein Brunnenpumpaggregat zu betreiben.

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